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Die Gedanken sind frei – und ich?

Seit der Diagnose sind nun gut neun Monate vergangen. Eine lange Zeit. Eine Zeit, die nicht immer sehr einfach war und ist. Man sagt "Zeit heilt alle Wunden", aber stimmt das? Auf jeden Fall verändert Zeit abhängig von der Situation die Ansichtsweisen mancher Dinge. Vor der Diagnose sah ich ältere Menschen als nichts Besonderes, sie waren Menschen wie du und ich - und natürlich sind sie es heute immer noch. Mit einem Unterschied: ich beneide sie. Das klingt jetzt vielleicht missbilligend, aber so ist das nicht gemeint. Ich hoffe, dass ich trotz dieser furchtbaren Diagnose auch noch unbeschwert in dieses Alter komme, das die Medizin weiter am Krebs forscht und es vielleicht in naher Zukunft ein Heilmittel gibt. Das haben wahrscheinlich viele vor mir auch schon gehofft - aber wie sagt man so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt. Witmen wir uns also schöneren Gedanken, denn nur wer positiv denkt, wird auch Positives bewirken!

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Von Florian, vor
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Der (vorerst) letzte Zyklus

Zunächst einmal möchte ich mich dafür entschuldigen, dass der Content hier nur so spärlich erscheint. Gerade die letzten Wochen waren für mich nicht gerade leicht, da ich sehr müde und antriebslos gewesen bin. Wenn ich jetzt sage, dass ich von einer Minute zur anderen eingeschlafen bin, ohne dabei die Kontrolle über meinen Körper zu haben ist das nicht übertrieben. Ich bin mir nicht sicher, ob so etwas nachvollziehbar ist. Wenn ich ganz tief in meiner Vergangenheit krame, kann man es wohl am besten mit einer durchgemachten Nacht vergleichen. In diesem Fall war aber nicht die durchzechte Nacht schuld, sondern das Methadon, welches ich auch außerhalb des Zyklus nehmen muss. (mehr …)

Von Florian, vor